Die Lizenzen

Von der PPL bis zur ATPL


Inhaltsverzeichnis

Bild von EASA PPL (A) Lizenz.

PPL (A)

Die Privatpilotenlizenz (englisch privat pilot license) ist eine Lizenz, die es dem Inhaber erlaubt, Luftfahrzeuge auf nichtgewerblichen Flügen zu fliegen.

Theorie:
Der Theorieunterricht ist nicht mit Stunden vorgeschrieben, jedoch an Flugschulen, egal ob kommerziell oder im Verein gang und gebe. Das einzige was die Flugschule der Behörde nachweisen muss ist, dass der Flugschüler über ausreichende Kenntnisse verfügt um zur Prüfung zugelassen zu werden.
Die Theorieprüfung selbst erfolgt bei den Landesluftfahrtbehörden. Da ich meine Lizenz in Niedersachsen gemacht habe, kann ich nur von der Vorgehensweise der niedersächsischen Landesluftfahrtbehörde berichten (Siehe Artikel zu „Die PPL Theorieprüfung“).

Geprüft werden folgende Fächer:
• Aerodynamik
• Menschliches Leistungsvermögen
• Navigation
• Luftrecht
• Meteorologie
• Verhalten in besonderen Fällen
• Technik

Die Praxis:
Die praktische Ausbildung umfasst mindestens 45 Flugstunden, von denen mindestens 25 Stunden mit Fluglehrer (SPIC (Student Pilot in Command)) und 10 Stunden überwachter Alleinflug (PICUS (Pilot in Command under Supervision)) enthalten sein müssen. Mehr dazu unter „Die PPL Praxis“.

Voraussetzungen:
• Medical Klasse 2
• BZF
• Bestandene PPL Theorieprüfung
• Mindestalter 17 Jahre
• Minimum Praxisstunden: 45
• Auszug aus dem Verkehrszentralregister
• Zuverlässigkeit im Sinne der § 16-18, 21 LuftPersV
• Behördliches Führungszeugnis (muss der Landesluftfahrtbehörde vorliegen)

Hinweis:
Da ich auf dieser Website ausschließlich von der Ausbildung für Flächenflugzeuge (A, engl. aeroplane) berichte, gehe ich nicht auf die Details der Unterschiede zu den Lizenzen für Hubschrauber (H, engl. helicopter) ein.